Nachdem
die Übersiedlung der Banater Schwaben in die Bundesrepublik
Deutschland erkennbare Züge angenommen hatte, wobei
auch Banatdeutsche in das verhältnismäßig entfernte
Karlsruhe gelangten, wurde in der Fächerstadt im Jahre
1983 der Chor der Banater Schwaben
Karlsruhe gegründet. Erster Dirigent war Stefan Pflanzer.
Hier
auf dieser Kulturstätte badischen Schaffensdranges,
auf welcher schon in der ersten Hälfte des 19. Jh. die
aus dem Banat kommende weltberühmte Primadonna und Kammersängerin
"Beatrix-Fischer-Schwarzböck" unauslöschliche
Zeichen der Verbundenheit setzte, ist die Banater Sangesfreude
auf fruchtbaren Boden gefallen und hat standfeste Wurzeln
geschlagen. Ein Heimatchor, der die verlorene Heimat
in sein Herz geschlossen hat und dies zum sprudelnden
Born werden läßt, aus welchem die Lieder emporsteigen,
die von einem einstmals glücklichen Land künden!
Die
beachtlichen Leistungen, welche der Chor während der
15 Jahre seines Bestehens erwirkt hat, sind beispielhaft
und zeugen von Beharrlichkeit, Gemeinsinn und Zusammengehörigkeitsgefühl.
So ist der Chor zum Herzstück des Kreisverbandes der
Landsmannschaft der Banater Schwaben geworden. Er ist
bemüht die althergebrachte Tradition Banater Sangeskultur
in Karlsruhe fortzusetzen, was die öffentlichen Auftritte,
die in einer Zahl von 12 bis 15 jährlich stattfinden,
in einleuchtender Weise bezeugen.
Der
Chor der Banater Schwaben Karlsruhe - gemischter Chor
mit 74 Mitgliedern -, in dessen
Rahmen seit 1997 auch ein Männerchor mit 25
Aktiven eingebunden ist, ist Mitglied
im Badischen Sängerbund.
Neue
Sangesfreunde sind herzlich willkommen und werden mit
Freuden aufgenommen. Diese mögen sich an den Vorsitzenden
Jakob Schrottmann, Telefon 0721/684578 oder an dessen
Stellvertreter Jakob Ballmann, Telefon 0721/593219 wenden.
Auch können sie direkt zur Gesangsprobe, die jeden Montag
um 19 Uhr im Haus der Heimat, Moltkestraße 29a stattfindet,
erscheinen.
Die
Dirigenten des Chores
sind: Hannelore Slavik und Peter
Helmut Meinhardt.
Als
Solistinnen wirken:
Irmgard Holzinger Fröhr und Melitta
Giel.
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